Mein Hobby

Ich reise gern, aber Wandern – alleine, mit Familie oder mit Freunden – ist mein Hobby, meine liebste Freizeitbeschäftigung – einfach toll! Es entspannt, hilft Stress zu bewältigen und bringt Zufriedenheit. Auf meinen Wanderungen treffe ich immer wieder sehr interessante und nette Menschen.
Mein Traum: mit dem Rucksack durch die Wildnis Alaskas zu wandern und Alpen überqueren.
Mallorca
Ich bin Mitwandererin in drei Wandergruppen: (Links sind auf der rechten Seite angegeben)
♦ in der Dynamischen Wandergruppe
♦ im Alpenverein Darmstadt – Wandergruppe Walk-on
♦ in Mädels – Wandergruppe
♦ und ansonsten wandere ich mit meinem Mann Henry.
Aufbruch oder Warum das Wandern mich so glücklich macht
…“ Die Regenjacke im Rucksack verstaut? Wasserflasche gefüllt? Blasenpflaster? Landkarte? Den allermeisten Kulturvölkern kommt es völlig verrückt vor, mit Hut, Stöcken, Kniebundhosen und dicken Wanderstiefeln in den Wald zu marschieren – einfach so, zum Spaß. Einen Wanderurlaub kann man keinem Italiener, keinem Araber, keinem Amerikaner vernünftig erklären. Was soll das sein? Eine militärische Übung? Eine Buswallfahrt? Hat der Arzt es verschrieben? Ist das Benzin denn schon so teuer? Wandern ist – wie Fußball – keineswegs allein Sache der Beine, sondern auch des Kopfes. Oder wie man heute sagt: der Mentalität. Und da können Menschen nun einmal nicht folgen, die gar nicht begreifen, weshalb um alles in der Welt man sich in einen Wald begeben sollte, wo einen dort doch ein Gewitter überraschen, eine Rotte Wildschweine anfallen, ein Ast am Schädel treffen könnte.
Und dann gibt es auf den Fußwegen keinen Fernsehern, vielleicht ist sogar der Mobiltelefonempfang gestört. …“
…“Wandern ist anders. Beim Wandern brauche ich keinen Pulsmesser, keine Uhr und keine Leistungskontrolle. Und trotzdem fördert es als Bewegung dieselben vernachlässigten Zonen meines Körpers, die andere Sportarten auch im Visier haben: Fettpolster werden abgebaut, Gelenke geschmiert, Muskeln gestärkt, Bandscheiben gerade gerichtet, Lungen aufgepumpt, Zellen entschlackt. Und was das Beste ist: Vor lauter Gehen muss ich mich auf solche Kollateralerscheinungen gar nicht konzentrieren. Es passiert einfach so und ist doch eine Frage von Sein oder Nichtsein.“
Dirk Schümer „ Zu Fuß“
„…Beim Wandern erfahren wir die Welt im natürlichen Tempo des Schritts, die Landschaft wandert langsam vorbei, man muss nicht jede Sekunde nervöse Blicke auf die Uhr werfen. Die Geschichte von dem Indianer, der zum ersten Male Auto fuhr, ist deshalb in ihrer Pointe zeitlos: Er wollte nach 30 km aussteigen. Warum? Wurde er gefragt, ist dir schlecht? Nein, hat er gesagt, ich muss nur warten bis mein Herz nachkommt! Beim Wandern kann das Herz nachkommen. Und deshalb vermittelt es echtes Erleben.
Das Wandern unterscheidet sich vom bloßen Spaziergang, dass es etwas Mühe macht. Es hat in seinem Angebot neben vielen schönen Dingen auch Anstrengung, Schweiß, Rucksack, langweilige Serpentinen und als Nachklang eventuell einen Muskelkater.
Aber gerade das alles bringt auch Gewinn, denn hinter dem Wandern und seinem gesunden Müdewerden warten Schätze von denen unsere mühelos gewordene Zivilisation nichts weiß, es erschließt uns nämlich den Reichtum und die Stille der Natur.
Hinter dieser Erfahrung der einfachen Freuden des Daseins steht ein Lebensgesetz:
In dieser Welt gibt es das Glück nie zum Nulltarif. Und Überfluss ist nie eine Garantie für Glückserfahrung.“
Aus dem Rundschreiben 02/2007 Deutscher Alpenverein
Sektion Zweibrücken
Vermuntgletscher
Steigst du nicht auf die Berge, so siehst du auch nicht in die Ferne
Chinesisches Sprichwort

„Der Sinn des Reisens ist, an ein Ziel zu kommen,
der Sinn des Wanderns, unterwegs zu sein.“
Theodor Heuss